Josephine Thyrêt

Für ein Ber­lin, das sich um die Men­schen küm­mert.

Co-Lan­des­vor­sit­zen­de BSW Ber­lin · Gewerk­schaf­te­rin · Betriebs­rä­tin · Kran­ken­schwes­ter · drei­fa­che Mut­ter

Gesund­heit. Arbeit. Frie­den. Sozia­le Sicher­heit.

Poli­tik muss im All­tag funk­tio­nie­ren – nicht nur auf dem Papier

Dafür stehe ich

Gesundheit

Gesund­heit ist kei­ne Ware

Gute Arbeit

Tarif­bin­dung, Mit­be­stim­mung und fai­re Löh­ne

Frieden

Frie­den statt Auf­rüs­tung und Kriegs­vor­be­rei­tung

Berlin

Daseins­vor­sor­ge statt Kaputt­spar­po­li­tik

Jose­phi­ne Thy­ret – Kan­di­da­tin für das Abge­ord­ne­ten­haus von Ber­lin

Ich bin Jose­phi­ne Thy­ret, Ost­ber­li­ne­rin, Kran­ken­schwes­ter, drei­fa­che Mut­ter, Gewerk­schaf­te­rin, Betriebs­rats­vor­sit­zen­de, stell­ver­tre­ten­de Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de bei Vivan­tes und Grün­dungs­mit­glied der AGBSW Ber­lin.

Ich kom­me aus der öffent­li­chen Daseins­vor­sor­ge – aus dem All­tag, in dem poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen spür­bar wer­den.

Ber­lin wur­de über Jah­re kaputt­ge­spart: Kran­ken­häu­ser am Limit, maro­de Schu­len, über­las­te­te Bezir­ke, eine Ver­wal­tung im Dau­er­stress. Das ist kein Zufall, son­dern das Ergeb­nis fal­scher poli­ti­scher Prio­ri­tä­ten. Daseins­vor­sor­ge ist kein Kos­ten­fak­tor, son­dern die Grund­la­ge einer lebens­wer­ten Stadt.

Für mich ist die Frie­dens­fra­ge eine sozia­le Fra­ge. Geld für Auf­rüs­tung und Kriegs­vor­be­rei­tung fehlt bei Pfle­ge, Bil­dung, Woh­nen und Ver­kehr. Ber­lin braucht Inves­ti­tio­nen in Men­schen, nicht in Mili­ta­ri­sie­rung.

Ich ste­he für star­ke Kom­mu­nen, öffent­li­che Ver­ant­wor­tung statt Inves­to­ren­lo­gik, gerech­te Löh­ne, bezahl­ba­res Woh­nen, einen ver­läss­li­chen ÖPNV und eine Poli­tik, die Pro­ble­me löst statt sie zu ver­wal­ten.

Ber­lin soll eine sozia­le, fried­li­che und bezahl­ba­re Stadt der Zukunft blei­ben – für alle.

Jose­phi­ne Thy­rêt

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mein Name ist Jose­phi­ne Thy­ret. Ich bin Ost­ber­li­ne­rin, Kran­ken­schwes­ter, drei­fa­che Mut­ter, Gewerk­schaf­te­rin, Betriebs­rats­vor­sit­zen­de, stell­ver­tre­ten­de Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de bei Vivan­tes und Grün­dungs­mit­glied der AGBSW Ber­lin. Ich bewer­be mich als Kan­di­da­tin für die Wahl zum Abge­ord­ne­ten­haus von Ber­lin, weil ich über­zeugt bin: Ber­lin braucht eine Poli­tik, die die Stadt zusam­men­hält – nicht wei­ter kaputt­spa­ren lässt.

Ber­lin war und ist für vie­le Men­schen eine Stadt der Hoff­nung, der Träu­me und der Zukunft. Eine Stadt, in die jun­ge Men­schen aus aller Welt kom­men, um ihr Leben auf­zu­bau­en. Damit das so bleibt, muss das all­täg­li­che Leben bezahl­bar sein: Woh­nen, Mobi­li­tät, Gesund­heit, Bil­dung und Arbeit dür­fen kein Luxus wer­den. Genau hier ent­schei­det sich die Zukunft die­ser Stadt.

Mein Berufs­le­ben ist dem Gesund­heits­we­sen gewid­met. Nach mei­ner Aus­bil­dung zur Kran­ken­schwes­ter auf einer Inten­siv­sta­ti­on habe ich ein Mas­ter­stu­di­um im Kran­ken­haus­ma­nage­ment abge­schlos­sen. Ich lei­te­te meh­re­re Jah­re eine Ret­tungs­stel­le. Die­se Erfah­run­gen nut­ze ich heu­te, um mich als Vor­sit­zen­de im Betriebs­rat für eine gerech­te und gute Gesund­heits­ver­sor­gung ein­zu­set­zen. Ich bin in Ber­lin gebo­ren und Mut­ter von drei Kin­dern. 

Warum ich kandidiere:

Daseins­vor­sor­ge ist kein Markt – sie ist ein Ver­spre­chen. Und die­ses Ver­spre­chen wur­de in Ber­lin viel zu lan­ge aus­ge­höhlt: durch Pri­va­ti­sie­run­gen, durch Inves­ti­ti­ons­stau und durch eine Poli­tik, die Pro­ble­me ver­wal­tet hat, statt sie zu lösen. Die Rech­nung zah­len heu­te die Ber­li­ne­rin­nen und Ber­li­ner – mit lan­gen War­te­zei­ten, stei­gen­den Mie­ten und wach­sen­der Unsi­cher­heit.

Gleich­zei­tig erle­ben wir eine poli­ti­sche Zei­ten­wen­de, die vie­le Men­schen ver­un­si­chert. Auf­rüs­tung, Mili­ta­ri­sie­rung und soge­nann­te Vor­sor­ge­plä­ne wie der Ope­ra­ti­ons­plan Deutsch­land oder der Rah­men­plan zivi­le Ver­tei­di­gung ste­hen sinn­bild­lich für einen Kurs, der an den rea­len Bedürf­nis­sen der Bevöl­ke­rung vor­bei­geht.

Für mich ist klar: Die Frie­dens­fra­ge ist nicht abs­trakt – sie ist zutiefst sozi­al.

Sie ent­schei­det dar­über, ob Geld in Kran­ken­häu­ser, Schu­len, Jugend­treffs und bezahl­ba­ren Wohn­raum fließt – oder in die Vor­be­rei­tung von Kriegs­sze­na­ri­en.

Ber­lin kann die Welt­la­ge nicht ver­än­dern.

Aber Ber­lin kann sich ent­schei­den, kei­ne kriegs­tüch­ti­ge Stadt, son­dern eine Stadt des Frie­dens, der Ver­nunft und der sozia­len Sicher­heit zu sein.

Dafür ste­he ich poli­tisch:

Gleich­wer­ti­ge Lebens­ver­hält­nis­se in allen Bezir­ken – kei­ne Stadt­tei­le ers­ter und zwei­ter Klas­se. Gute Bil­dung, Gesund­heits­ver­sor­gung, Wohn­raum und Frei­zeit­an­ge­bo­te müs­sen über­all gewähr­leis­tet sein.

Sozia­le Gerech­tig­keit statt wach­sen­der Ungleich­heit – die Sche­re zwi­schen Arm und Reich muss klei­ner wer­den. Armut darf nicht ver­wal­tet, son­dern muss aktiv bekämpft wer­den.

Lan­des­wohl aus Bür­ger­hand – Ber­lin darf nicht wei­ter den Inter­es­sen gro­ßer Inves­to­ren über­las­sen wer­den. Grund­ver­sor­gung, Woh­nen, Ver­kehr, Bil­dung und Gesund­heit gehö­ren in öffent­li­che Ver­ant­wor­tung.

Eine Stadt mit Zukunft für alle – nicht für weni­ge. Ber­lin soll ein Ort blei­ben, an dem Inno­va­ti­on, Wis­sen­schaft, Bil­dung und Pio­nier­geist dem Gemein­wohl die­nen.

Kon­kret heißt das für mich:

eine funk­tio­nie­ren­de, digi­ta­le Ver­wal­tung ohne Dop­pel­struk­tu­ren statt Dau­er­pro­vi­so­ri­en;

eine Gesund­heits­ver­sor­gung ohne Pro­fit­ori­en­tie­rung und ohne mili­tä­ri­sche Logik, mit star­ken lan­des­ei­ge­nen Trä­gern und fai­ren Tarif­be­din­gun­gen;

eine Woh­nungs­po­li­tik, die Umbau und Umnut­zung vor Abriss stellt und sozia­le Woh­nungs­tausch­mo­del­le stärkt;

ein ver­läss­li­cher, per­spek­ti­visch kos­ten­lo­ser ÖPNV statt Kür­zun­gen;

und eine Bil­dungs­po­li­tik, die sozia­le Unter­schie­de abbaut, statt sie durch Spar­po­li­tik zu zemen­tie­ren.

Ich ste­he für eine Poli­tik, die Ana­ly­se vor Sym­bol­po­li­tik stellt und den Mut hat, Feh­ler der Ver­gan­gen­heit klar zu benen­nen.

Wir sind kon­ser­va­tiv, wenn es um Grund­rech­te und Mei­nungs­frei­heit geht.

Pro­gres­siv, wenn es um ver­nünf­ti­ge Lösun­gen für mor­gen geht.

Und kon­se­quent, wenn wir uns gegen Auf­rüs­tung, Mili­ta­ri­sie­rung und sozia­len Abbau stel­len.

Ber­lin braucht Abge­ord­ne­te, die wis­sen, wie poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen im All­tag ankom­men. Die­se Erfah­rung brin­ge ich mit – aus dem Schicht­dienst, aus Tarif­aus­ein­an­der­set­zun­gen, aus Ver­ant­wor­tung im Betrieb und aus dem Leben in die­ser Stadt.

Ich möch­te dazu bei­tra­gen, Ber­lin als sozia­le, fried­li­che und lebens­wer­te Zukunfts­stadt zu erhal­ten und nach Jah­ren des Kaputt­spa­rens wie­der auf­zu­bau­en.

Herz­li­che Grü­ße

„Ich ste­he für Frie­den, sozia­le Gerech­tig­keit und eine Poli­tik, die die Men­schen in den Mit­tel­punkt stellt.

Seit Som­mer 2024 bin ich Co-Lan­des­vor­sit­zen­de des Bünd­nis Sahra Wagen­knecht in Ber­lin und tre­te jetzt auf Platz 3 der Lan­des­lis­te und als Direkt­kan­di­da­tin für Pan­kow im Wahl­kreis 4 für die Wahl zum Abge­ord­ne­ten­haus 2026 an“

Jose­phi­ne Thy­rêt

Das Krankenhaussterben geht weiter

Ich erin­ne­re mich genau an die­sen einen Tag im Früh­jahr. Wir saßen in einem klei­nen Bespre­chungs­raum eines Kran­ken­hau­ses in Bran­den­burg, Betriebs­rä­te aus ver­schie­de­nen Kli­ni­ken, die Gesich­ter müde, aber ent­schlos­sen. Eine Kol­le­gin erzähl­te: „Unser Kran­ken­haus steht vor dem Aus. Lau­ter­bachs Reform ist für uns der Todes­stoß.“ Im Raum herrsch­te Stil­le, nur unter­bro­chen von zustim­men­dem Nicken. Ich spür­te: Hier geht es um mehr als Zah­len – hier geht es um Men­schen­le­ben.

In mir stieg Wut auf: So darf es nicht wei­ter­ge­hen!

Der Kampf um unsere Krankenhäuser

Mit mei­ner Wut im klei­nen Bespre­chungs­raum im bran­den­bur­gi­schen Kran­ken­haus war ich nicht allei­ne: Wir Gewerk­schaf­ter und Gewerk­schaf­te­rin­nen haben gehan­delt. Gemein­sam mit ande­ren star­te­ten wir eine Peti­ti­on gegen die geplan­te Kran­ken­haus­re­form. 80.000 Men­schen haben sie bis­her unter­schrie­ben. Unse­re Bot­schaft: Wir las­sen uns unser Gesund­heits­sys­tem nicht kom­plett kaputt­ma­chen.

Lie­be Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zer,

es wird Zeit für ein neu­es Update.

Auch wenn das Kran­ken­haus­ver­sor­gungs­ver­bes­se­rungs­ge­setz (KHVVG) nun beschlos­sen ist, ist es kein Natur­ge­setz und unser Kampf dage­gen bleibt not­wen­dig, wich­tig und rich­tig.

Wir wollen Frieden!

Gleich­zei­tig wird unser Land in einen Krieg hin­ein gezo­gen, der die gesam­te Welt bedro­hen kann. Prä­si­dent Biden gab der Ukrai­ne grü­nes Licht für Lang­stre­cken­ra­ke­ten­an­grif­fe in Russ­land und Bun­des­kanz­ler Scholz stimm­te der Sta­tio­nie­rung ato­mar bestück­ba­rer Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten auf deut­schem Boden zu. Das ist kei­ne Frie­dens­po­li­tik – das ist eine Gefahr für uns alle!

Es ist Zeit, Prio­ri­tä­ten neu zu set­zen: für Frie­den, für sozia­le Gerech­tig­keit und für den Schutz unse­rer öffent­li­chen Daseins­vor­sor­ge.

Butter statt Kanonen

Wir müs­sen uns ent­schei­den: Wei­ter­hin Mil­li­ar­den in Krieg und Auf­rüs­tung ste­cken oder end­lich das tun, was wirk­lich zählt – in Schu­len, Kitas, Kran­ken­häu­ser und den öffent­li­chen Nah­ver­kehr inves­tie­ren. Unse­re Ant­wort ist klar: But­ter statt Kano­nen!

Heu­te bit­te ich Sie um Ihr Ver­trau­en und um Ihre Stim­me. Geben Sie mir am 20. Sep­tem­ber 2026 Ihre Stim­men – die ers­te für unse­re Direkt­kan­di­da­ten in den Bezir­ken, die zwei­te für eine neue Poli­tik in unse­rem Land und die drit­te für eine star­ke BVV. Es ist Zeit, dass sich etwas ändert.

Herz­lichst — Ihre Jose­phi­ne Thy­rêt